Februar 2026
- Carla und Gianna Wohler
- 6. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 9. März
auf und ab
Für Ursin war der Ferbruar ein durchzogener Monat mit viel Training und wenig Ertrag. Ein Swisscup auf dem Gurnigel und zweimal einen Halbmarathon im Goms waren neben viel Training und einer Woche Krankheit das einzige Highlight.
Nach einer langen Wettkampfpause konnte er auf dem Gurnigel also nicht allzu viel erwarten, zudem war auch die Strecke nicht auf ihn zugeschnitten.
Die Vorfreude auf den Gommerlauf war dann umso grösser. Am Samstag in einem kleineren Feld zusammen mit den Teamkollegen vom SAS konnte Ursin bis kurz vor dem Ziel an der Spitzengruppe dranbleiben und am Schluss auf den erfreulichen 7. Platz laufen.
Am Sonntag war der Körper dann schnell müde und er musste früh reissen lassen, der Rest war dann ein grossser Kampf ohne eine zählbare Klassierung.
Zwischen Arbeit, Training und Volksläufen
Bewegte sich in den letzten Wochen Carla und Gianna. Vom König Ludwig Lauf im verschneiten Garmisch ging es eine Woche später ins französische Jura an die Transjurasienne, auch da wider mit 60 Rennkilometern innert zwei Tagen umgeben von starker Konkurrenz. Nach einer Trainingsphase dann der Gommerlauf in unserer Nähe und zum Monatsabschluss in Seefeld der Ganghoferlauf. Auch da wieder je einen Halbmarathon und einen Marathon am darauffolgenden Tag. Immer war die Renntaktik ein Thema, bei solchen Läufen mit gemischten Feldern (Männer und Frauen zusammen) umso mehr. Es gab jedoch wieder viele Podestplätze und gute Erinnerungen zusammen mit dem Terrex Team.
Learning
Die Formkurve kann innert kurzer Zeit in beide Richtungen schwanken. Man sollte also vor einem Wettkampf aufgrund schlechter Trainings oder vorherigen Wettkämpfen nie zu früh aufgeben und immer ans Positive denken.
Gleichzeitig darf man sich aber auch nie auf den Lorbeeren ausruhen. Nach einem guten Renne kann es sehr schnell auch wieder schwieriger werden. Ohne sichtbare Veränderungen.
Und mit der perfekten Regeneration und Planung können an einem Wochenende problemlos einige male hintereinander 60 Rennkilometer bezwungen werden. Dies zeigte der Februar eindrücklich!
Engadiner 2026
Am Sonntag, 8. März, hat der Engadin Skimarathon stattgefunden. Gianna und Carla haben als Vorbereitung noch den Nachtlauf von Sils nach Pontresina absolviert. Am Sonntag waren wir dann alle drei am Start. Bei bestem Wetter nahmen wir die 42 Kilometer von Maloja nach S-chanf in Angriff. Das Rennen von Gianna und Carla verlief gut bis aufs Einfädeln ins Männerfeld. Das ist jeweils die entscheidende Stelle im Wettkampf. Wir wurden an der einen oder anderen engen Stelle etwas aufgehalten und starteten ab Pontresina eine Aufholjagd. Diese endete für Carla auf dem 5. und für Gianna auf dem 8. Schlussrang. Ursin hatte mit drei Stürzen, das Glück nicht auf seiner Seite konnte sich jedoch im Familieninternen Duell durchsetzen und lief am Schluss doch noch auf den 150. Rang bei den Herren. Bitter darum, weil er beim ersten Sturz, auf Position ~30 liegend, noch vorne mit dabei war.
Ausblick
Im März warten nun zwei unserer grossen Saisonhighlights, nähmlich der Engadin Skimarathon und ende März der zweite Teil der Langlauf SM. Dazwischen ein Abstecher auf die Strasse an der 10km Schweizermeisterschaft in der Ostschweiz. Genug Möglichkeiten also, um zu zeigen für was wir trainiert haben:)



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